Quäntchen Glück * 08.5.2018

 

    Quattro SF.*1990
  Quando Quando Old.*1995  
    Schickeria Hann.*1981
Quantensprung Hann.*2010    
    Donnerhall Old.*1974
  Donna Laura Hann.*2001  
    Hexentanz Hol.*1993
     
    Beltain Hann. *1984
  Belissimo Rheinld. *1999  
    Roxa Rheinld. * 1980
Bravo Hann.*2009    
    Fidermark Westf. *1992
  Fabrice Rheinld. *98  
  Leistungsstute FN Abt.C
Nachkommenerfolge
Feodora Rheinl. *92
     
    Hann. Stamm Nr. 367 nach Schridde
Riccione, Marmor, Bogenschütze u.a.

                   
         


 

Mutterstamm:
Bravo (Bunny): 5 und 6-jährig Dressurpferdeprüfungen A, L und M gewonnen, darunter Bundeschampionatssichtung.
Eintragungsnoten in das Hannoversche Hauptstutbuch Gesamtnote "8".
Bravo ist Vollschwester zu Brisant, zugelassen zur Hannoveraner Hauptkörung in Verden im Oktober 2012 und verkauft nach Spanien. 
Bravo ist Halbschwester zu QRage II ("Happy") von Quattro B, 4-jährig Reitpferdeprüfung gewonnen.
Bravo ist Halbschwester zu Awakino QRage von Quattro B,  4-, 5- und 6-jährig Dressurpferdeprüfungen A, L und M gewonnen.
Bravo ist Halbschwester zu La Jeanne von Laudabilis, Juniorenpferd, mehrfach M-Dres. gewonnen. Eine der gewinnsummenreichsten Töchter ihres Vaters.
Bravo ist Halbschwester zu Sabary, 5-jährig Dressurpferde A und L hoch platziert.

Grossmutter Fabrice: FN Leistungsstutbuch C -Nachzuchterfolge-
Prämienfohlen a.d. Fohlenschau Heinsberg, 4. Juli 1998 - Silbermedaille
SLP Telgte, 13. Juni 2001 - Platz 1, Wertnote 8,39
Einzelnoten: Trab 8,5  Galopp 8,5  Schritt 8,0  Rittigkeit Richter 9,0  Rittigkeit Fremdreiter 8,5  Freispringen 8,0
Sommer 2003: diverse sportliche Erfolge in allen Disziplinen, darunter Sieg in der Eignungsprüfung in Telge mit der Wertnote 8,2
Fabrice ist die erste von 5 Vollgeschwistern von Fidermark, die alle mit der Fohlenprämie ausgezeichnet wurden, darunter Auktionsfohlen.

Vollbruder Fair Play*2002 Rheinischer Reitpferdechampion 2005
Vollschwester Fannie Mae*2003 SLP Telgte Platz 2, Wertnote 7,97
Einzelnoten: Trab 8,0  Galopp 8,5  Schritt 7,5  Rittigkeit Richter 8,0  Rittigkeit Fremdreiter 8,5  Freispringen 7,5.
Fannie Mae ist Mutter des gekörten Hengstes Sansibar (aktuell FN Besitz Andreas Helgstrand) mehrfach S gewonnen, jüngstes Pferd Preis der Besten 2015.
Fannie Mae ist Mutter des gekörten Hengstes Rasputin (Westfälische Hauptkörung 2016)
Vollschwester "Miss Feeny" (Auktionsfohlen) ist Mutter zu Fantastic Sommertänzer von Samarant, 5-jrg Bundeschampionat Dressurpferde, 6-jrg M-Drs gewonnen Vollschwester "Miss Feeny" ist Mutter zu Fantastic Snoop Dog von San Amour (Heiner Schiergen), St.Georg Special gewonnen.
Vollschwester "Miss Feeny" ist Mutter zu Fantastic Sugar Candy von San Amour, Dressurpferde A gewonnen, Dressurpferde L platziert.
Detaillierte Informationen zum Ursprung und weitergehenden Stutenstamm finden sich auf der Seite Stutenstamm, Hann. Stamm Nr. 367 nach Schridde

Nachzucht Bravo:
2013 Daktari von Don Frederic, Siegerfohlen der Stutenschau in Fröndenberg
2017 Ladybird von Libertad
2018 Quäntchen Glück


Gedanken zur Hengstwahl: warum Quantensprung?


In typischer Fabrice-Manier stand Bunny schon seit ein paar Tagen kopfschlagend am Zaun und wollte in den Stall. Das untrügliche Zeichen ihrer Mutter, wenn die Fohlengeburt nahte. Wie die Mutter, so die Tochter. Auf den Tag genau brachte Bunny am Dienstagabend ihr drittes Stutfohlen zur Welt.
"Gross!", lautete der Kommentar meiner Stutenfee am Telefon, "richtig gross!", und als ich im Stall ankam lag das grosse Mädchen noch ganz und gar erschöpft neben Bunny in Stall. Bunny stand noch immer im Schweiss daneben und die Nachgeburt wollte nicht gleich abgehen. In Fabrice-Manier schlug sie unruhig mit dem Kopf und war sichtbar aufgewühlt. Kein Wunder angesichts der Grösse dieses Fohlens!         


                                                                                                   



                                            



                                             


Pragmatisch wie immer lautete der schlichte Rat meiner Stutenfee: "Wir müssen das Fohlen auf die Beine und ans Euter bekommen, dann wird auch das Nachgeburtsverhalten angeschoben." Einmal mehr war ich dankbar für Ingrids sachliche Stuten- und Fohlenroutine.
Und natürlich behielt meine Stutenfee wie immer Recht. Kaum stand das Mädel nach einer gefühlten Ewigkeit selbständig und hatte das Euter gefunden, rutschte auch die Nachgeburt vollständig heraus und Bunny kam sichtbar zur Ruhe. Wir wurden der Grösse diese Fohlens erst so richtig gewahr als es neben Bunny stand. Ich war beeindruckt. Dieses Fohlen war so gänzlich anders als die beiden Bunnykinder zuvor. Daktari und Ladybird waren wie Bunny selbst recht handlich und fein mit sichtbar Familienähnlichkeit zu Fabrice und ihren diversen Fohlen. Da passte der neue Erdenbürger so gar nicht rein. Angefangen vom substantiellen Fundament über Schulter und Hals bis hin zum Kopf war dies ein völlig anderes Pferdchen. Allerdings hatten wir seit einigen Wochen bereits ein weiteres Fohlen von Quantensprung im Stall und da drängten sich deutlich Parallelen auf. Das nennt man dann wohl einen Hengst, der sich dominant vererbt!                                                                       



                                


 
Am nächsten Morgen sah die Welt dann schon ganz anders aus. So weit wir das beurteilen konnten. Bunny tat alles, um ihr Fohlen zu schützen. Zwar hupfte die grosse-kleine Tochter lebensfroh um Muttern herum durchs Stroh, doch Muttern positionierte sich stets nachdrücklich davor.
Konsequent nahm ich Bunny zum ersten Hofgang am Kopf. Auf der Stallgasse wurde schnell klar, wie verlegen und schief die grosse kleine Tochter noch war. Das war zu erwarten bei der Grösse und ich verordnete den noch steilen Vorderfüsschen nebst schiefem Fahrgestell sogleich mindestens zwei Mal täglich ausgiebige Pflasterspaziergänge zum recken und strecken! Passig zu den Maifeiertagen liessen sich ausgiebige Fohlengänge gut darstellen.
Stutenfee Ingrid musste laut lachen als ich mich erstmals mit meinem Mutter-Kind Duo auf der Strasse von ihr weg bewegte. "Die läuft noch auf mindestens drei Hufschlägen, so schief ist das noch alles!"
Keine Frage, dieses Fohlenmädchen verdiente zügig Bewegung, und reichlich davon!


                                                       


                                                       
                                                  

Aber wie das so ist mit jungen Fohlen: dumm sind sie nicht. Die kleine Quennie hatte schnell raus, dass es sich einen halben Meter rechts oder links von Muttern auf dem Grünstreifen sehr viel angenehmer lief als auf dem harten Pflaster... Ganze zwei Tage hatte sie zu dieser Erkenntnis gebraucht und führte meine Pflasterbemühungen fortan adabsurdum. Und weil die wuschige Bunny auch alle anderen Bemühungen adabsurdum führte (auf der Heuwiese war sie kaum zu halten wenn das Fohlen nur wenige Meter davon hupfte, und auch an Paddock war nicht wirklich zu denken) machten wir die beiden bereits am dritten Tag weidegängig.
Eine gute Idee, wie sich schnell herausstellte. Gemeinsam mit Carly und Karlchen fand Bunny zur nötigen Gelassenheit und auch das Wetter unterstützte alsbald ergiebige Weidetage mit langen Schlafpausen für das junge Fohlen im Gras.


                                                       
                                                   

Die grösste Freude an der neuen Gesellschaft hatte Karlchen. In seiner aufgeschlossenen Art bummelte er sogleich unbekümmert und neugierig auf die Neuankömmlinge zu und war völlig überrascht, als Bunny wie eine Furie auf ihn zu stob. Karlchen war zu diesem Zeitpunkt zehn Tage alt und hatte in seinem jungen Leben noch keine Agressivität kennengelernt. Für Karlchen war die Welt ein herrlicher Spielplatz und alle hatten ihn lieb. Der kleine Kerl war völlig von der Rolle und wusste nicht wie ihm geschah. Mir rutschte kurzzeitig das Herz in die Hose und ich war froh, als Carly ihn zügig einholte und sich schützend zwischen ihn und Bunny schob. Bunny und Carly steckten ihre Claims rigoros ab und hielten Distanz. Nur Karlchen verstand die Welt nicht mehr. Nachdem er den ersten Schrecken abgeschüttelt hatte schob er erneut vorsichtig die Nase um Carly herum und machte sich ein weiteres Mal auf den Weg zu dem neuen Spielgefährten. Ingrid und ich waren beide etwas fassungslos angesichts dieser unglaublichen Unbekümmertheit des kleinen Kerlchens. Bunny und Carly sortierten sich ein zweites Mal krawallig auseinander, danach war Ruhe. Allerdings fiel es mir schwer, an den Frieden zu glauben. Einmal mehr war es Stutenfee Ingrid, die mich mit ihrem Pragmatismus überzeugte:
"Besser der lernt das jetzt zu viert, dass er anderen Stuten aus dem Weg zu gehen hat, als dass er es später in der grossen Herde lernen muss. Was glaubst du wie die anderen Stuten mit ihm umspringen werden, wenn er so dahergetroddelt kommt?"
Wo sie recht hat, hat sie einfach recht.
Und es sollte in der Tat der letzte grosse Krawall gewesen sein. Fortan hielt Karlchen sich zurück und beobachtete seine neue künftige Freundin aus der sicheren Ferne.      

                                                       
                                                   

21.5.2018

Foal Eventing und ein "Quäntchen im Glück!"

Zahlreicher Fohlenbesuch und endlich die Gelegenheit, auch das Quäntchen Glück in die Geheimnisse des Waldes einzuführen!
An der Seite von Carly entspannte Bunny sichtlich und der gemeinsame Waldspaziergang gemeinsam mit Heike und ihren Töchtern war die helle Freude für alle Beteiligten. Zauberhafte Impressionen vom Kindern und Fohlen, die ihre Welt entdecken - danke, Heike und Carlotta für eure fabelhafte Hilfe und einen herrlichen Vormittag!

                                                       



                                                       

Mit ihren dreizehn Tagen ist das Quäntchen deutlich gereift, hat längst die volle Kontrolle über ihre langen Beine und ist ganz und gar aufgeweckt unterwegs. Immer noch putzig, der direkte Vergleich zu Karlchen, den sie von Geburt an deutlich überragt. Mittlerweile hat sich auch die Distanz auf der Weide zwischen den Fohlenstuten deutlich verringert, Bunny erlaubt Karlchen auch mal etwas näher heranzukommen. Gemeinsames Raufen erlaubt sie ihrer Tochter noch nicht, doch auch das wird nicht mehr lange dauern. Interessiert beobachtet Karlchen aus der Nähe, wie seine Freundin ihre ersten Walderfahrungen macht und knattert dann selber höchsterfreut und ausgelassen um die Bäume.    


16.8.2018

Die lange Dürre dieses Sommers ist auch an uns nicht spurlos vorbei gegangen. Die Weiden haben sich in eine Steppenlandschaft verwandelt.
Das Foto zeigt das Quäntchen Glück mit Bunny beim abendlichen Aufgalopp zur Weide, die seit Wochen mit reichlich Heulage über Nacht bestückt ist.    

                                                         


9.9.2018

Das Quäntchen Glück in Bestform und die Wiesen sind auch wieder grün!

                                             

30.9.2018


           


12.10.2018

                                                 


                                                 

 
 


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