Blickfang * 12.2.2018  

                                                                                      Arbeitstitel: "Kunterbunt!"

    Beltain Hann. *1984  
  Belissimo Rheinld. *1999    
    Roxa Rheinld. *1980  
Benicio Hann. *2005      
    Velten Third Hann. *1989  

 

Valencia Hann *1997    
    Wanja Hann * 1992  
       
    Florestan Rheinl. *1986  
  Fidermark Westf. *1992    
    Watonga Hann. * 1985  
Fannie Mae Rheinl. *2003      
zweifache Hengstmutter   Frühlingsball Westf. *1970  
  Feodora Rheinl. *1992    
    Rebecca Rheinl. *1980  
       
    Hann. Stamm Nr. 367 nach Schridde
Marmor, Riccione, Bogenschütze u.a.
 
Mutterstamm:

Blickfang ist Halbbruder zu dem gekörten Sansibar, 8-jährig mehrfach S gewonnen mit über 70 Prozent, jüngstes Pferd Preis der Besten, Warendorf 2015
Blickfang ist Halbbruder zu dem gekörten Rasputin, Westfälische Hauptkörung 2016

Mutter Fannie Mae war Prämienfohlen a.d. Fohlenschau Heinsberg, Juli 2003 - Silbermedaille
SLP Telgte, 13. Juni 2006 - Platz 2/21, Wertnote 7,97
Einzelnoten: Trab 8,0  Galopp 8,5  Schritt 7,5  Rittigkeit Richter 8,0  Rittigkeit Fremdreiter 8,5  Freispringen 7,5
Eintragung in das Hannoversche Hauptstutbuch, 11. August 2011 - Einzelnoten u.a. dreimal die 8, darunter für ihren hervorragenden Schritt - die verdiente Anerkennung im Hinblick auf ihr überdurchschnittliches SLP-Ergebniss, dessen unangebrachte Schrittbeurteilung sie seinerzeit den überlegenen Sieg in dieser Prüfung mit einer Gesamtnote deutlich über 8 gekostet hat.

Fannie Mae (Hengstmutter) ist die fünfte von 5 Vollgeschwistern von Fidermark, die alle mit der Fohlenprämie ausgezeichnet wurden, darunter Auktionsfohlen.
Vollbruder Fair Play*2002 Rheinischer Reitpferdechampion 2005
Vollschwester Fabrice*1998 FN Leistungsstutbuch C -Nachzuchterfolge-
SLP Telgte Platz 1, Wertnote 8,39 Einzelnoten: Trab 8,5  Galopp 8,5  Schritt 8,0  Rittigkeit Richter 9,0  Rittigkeit Fremdreiter 8,5  Freispringen 8,0.
Detaillierte Infomationen zu der sporterfolgreichen Nachzucht aus Fabrice finden sich auf ihrer Seite.
Vollschwester "Miss Feeny" (Auktionsfohlen) ist Mutter zu Fantastic Sommertänzer von Samarant, 5-jrg Bundeschampionat Dressurpferde, 6-jrg M-Drs gewonnen Vollschwester "Miss Feeny" ist Mutter zu Fantastic Snoop Dog von San Amour (Heiner Schiergen), St.Georg Special gewonnen.
Vollschwester "Miss Feeny" ist Mutter zu Fantastic Sugar Candy von San Amour, Dressurpferde A gewonnen, Dressurpferde L platziert.
Detaillierte Informationen zum Ursprung und weitergehenden Stutenstamm finden sich auf der Seite Stutenstamm.

Nachzucht Fannie Mae:
1. Februar 2007  Hengstfohlen von Sir Donnerhall - "Sansibar" gekörter Hengst (Paul Schockemöhle, aktuell Helgstrand Dressage), mehrfacher S-Sieger
11. April 2008 - Stutfohlen von Sir Donnerhall - Sawadee (verkauft, Ndl.)
6.Juni.2009 - Stutfohlen von Rohdiamant - Rarität (Riva) - verkauft als Zuchtstute
5. Mai 2010 - Hengstfohlen von Real Diamond - Rialto Venice (verkauft, Reitpferdeprüfung und Dressurpferde A erfolgreich)
12.April 2011 - Stutfohlen von Don Schufro - Deauville - eigene Aufzucht, gedeckt (Zampano), 5jrg.Dressurpferde A gewonnen, Dressurpferde L platziert
24. März 2012 - Hengstfohlen von Don Schufro - Dago (verkauft)
17. März 2013 - Stutfohlen von  Rock Forever - Rapunzel (verkauft, Aufzucht auf dem Hof Altepost)
20. März 2014 - Hengstfohlen von Rock Forever - Rasputin (verkauft in Hengstaufzucht, gekört)
9. März 2015 - Hengstfohlen von Elton John - E.J. Junior (verkauft in Hengstaufzucht)
16. Februar 2016 - Hengstfohlen von Diatano - Dubai (verkauft in Hengstaufzucht)
26. Februar 2017 - Stutfohlen von Benicio - Butterfly - eigene Aufzucht
12. Februar 2018 - Hengstfohlen von Benicio - Blickfang

Gedanken zur Hengstwahl: warum Benicio?

                                                



                                              

Fannie hat gefohlt!
Pünktlich - einen Tag vor dem penibel buchgeführten Termin, damit es bloss nicht wieder Fohlendurcheinander gab! - und noch am Sonntagabend orakelte Stutenfee Ingrid: "Heute Nacht ist es so weit!"
Hmmm... ich blickte kritisch an Fannie's Bauch herab und befand:
"Das hat noch ein paar Tage Zeit..."
Allerdings war meine Aussage eher der frostigen Kälte geschuldet als der echten Überzeugung.
Fannie stand gelassen vor uns auf der Stallgasse und dachte sich ihren Teil. Harztropfen gab es nicht, aber das musste nichts heissen.
Guter Dinge fuhr ich kurz darauf heim.
Kurz vor sieben am nächsten Morgen, ich war gerade im Büro angekommen, schellte das Telefon. Mir war klar, das konnte nur Stutenfee Ingrid sein.

Ein kunterbuntes Hengstfohlen war soeben geboren und Kunterbunt sollte fortan auch sein Rufname sein.
Der Name ist Programm, keine Frage! 

                                              


Kunterbunt und liebenswert und ein gesundes Phlegma, so gross wie der Mount Everest. Ein grosses Fohlen mit reichlich Substanz, dagegen erschien Butterfly im letzten Jahr rückblickend geradezu filigran. Das waren die ersten Eindrücke bis wir ihn mittags erstmals aus der Box getragen und auf's Pflaster gestellt hatten.
Getragen.
Die Sache mit der Tür und Mutterbindung geht derzeit noch im Phlegma verloren. Dem Bub will geholfen werden. Die reine Mechanik ist dem Kopf noch reichlich überlegen...

... doch dann kamen die ersten Spaziergänge auf dem Pflaster, die Strasse rauf und runter damit die Beine sich strecken und zu der Form finden, die Mutter Natur eigentlich vorgesehen hat. Man ahnt es:
der grosse Bub war reichlich verlegen in der ab-Werk Verpackung.  
Da hilft am besten konsequentes Joggen die Strasse auf und ab.
Pflastertrab eben.  
Und ich weiss was ich an Stutenfee Ingrid habe, wenn sie grinsend dabeisteht und gar nichts sagt. Der Blick in ihr Gesicht sagt alles.
Der hat den Hammer drin!
Stutenfee Ingrid hält sich zurück bis ich am zweiten Tag selber mit dem breitesten aller Grinsen wieder mit meinem kunterbunten Duo im Stall ankomme - der h a t den Hammer drin!
Der trockene Kommentar meiner Stutenfee:
"Ich habs dir doch gleich gesagt!"
Hat sie nicht. Aber ihr Blick hat bereits am ersten Tag alles gesagt.
Ich habe nur einen Tag länger gebraucht es zu begreifen.    

                                                                      

Mittwochmorgen kündigt Pit ihren Besuch an. Die Sonne lacht und ich muss es irgendwie büroverträglich gestalten, diesen gemeinsamen Ausflug möglich zu machen.
Kunterbunt ist zwei Tage alt und täglich zwei Mal draussen ausgiebig unterwegs gewesen, die Heuwiese und den Wald hatten wir bereits am Vortag erstmals erkundet, doch er bedarf noch immer der Hilfe beim raus und rein durch die Türen. Der Übergang vom schattigen Stall ins helle Sonnenlicht mag das Seine dazu tun, dem jungen Fohlen die Orientierung noch schwer zu machen. Doch kaum sind wir auf der Strasse um die Ecke Richtung Heuwiese unterwegs, ist der Gang drin.

Die helle Freude dem ausgelassenen Bunting dabei zuzusehen, wie er auf der grossen Heuwiese seine kleine Welt entdeckt und die ersten weiteren Kreise um Fannie zieht. Das geht so lang gut, bis er mich mit der Kamera am Boden hocken sieht. Pit ist mit Fannie schon längst weitergezogen Richtung Wald, Kunterbunt hat alles vergessen und kreist um das Wesen im Gras mit der Kamera. Es bleibt nicht das letzte Mal, dass Pit mit Fannie zurückkommen und dem Bub Orientierungshilfe geben muss.

                                            

Am Waldrand braucht es eine Weile, bis Kunterbunt sich aus der Sonne in die schattige Umgebung unter die Bäume traut.
Kaum ist er eingetaucht, passiert das selbe wie zuvor:
er vergisst alles um sich herum und Pit muss mit Fannie hinterher...
Fannie trägt's mit Fassung. Nach zwölf Fohlen und reichlich Waldgängen ist sie noch immer eine besorgte, aber doch auch gut organisierte Mutterstute. Fohlenalleingänge im Alter von zwei Tagen bringen sie nicht aus der Ruhe so lange das Fohlen in Sicht bleibt. Ich weiss was ich an meiner bewährten Fannie habe!

                                             
 
Kunterbunt entdeckt den Wald und es ist einmal mehr das schönste Erlebnis zuzusehen, wie das Fohlen von Mal zu Mal zuversichtlicher seine Bahnen um die Bäume zieht! Ausgelassenes Toben und zwischendurch die Milchbar aufsuchen und dringend nötig die Kräfte stärken, um gleich darauf wieder auf seiner Expedition durch den Wald fasziniert verloren zu gehen. Und Pit muss wieder mit Fannie hinterher...

Der Rückweg aus dem Wald gestaltet sich etwas schwierig:
nachdem er erst zögerte, die Schattenwelt zu betreten, kann er sich nun nicht mehr davon lösen.
Man ahnt es schon:
Piddie muss mehrfach mit Fannie zurück bis Kunterbunt uns auf die sonnige Heuwiese folgte...

                                          

Ausgelassen, zufrieden und rundum glückseelig machen wir uns auf den Heimweg. Ein herrlicher Morgen! 
Und Kunterbunt hat eine Menge gelernt. Heute Nacht kann der Bub gut schlafen!
Danke, Pit!     


18.2.2018

Kunterbunt im Alter von sechs Tagen!
Danke, Uli und Flo für diese herrliche Fotosession!

                                                




                                                




                                                




                                                




                                                

25.2.2018

Geteilte Freude ist doppelte Freude!
Der erste gemeinsame Ausflug mit beiden Fohlen und auch die Stuten sehen dem bunten Treiben entspannt und gelassen zu.
Ein herrlicher Sonntagnachmittag mit Uli, Carmen und Tönne und zwei ausgelassenen Fohlen, wie man sie schöner nicht in Szene setzen kann!

Im stolzen Alter von dreizehn und sieben Tagen strotzen Kunterbunt und Imagine vor Übermut.
Knackiger Frostboden bei Minusgraden, und das seit Tagen. Grasboden ist tabu, weil die Fohlen auf dem knackigen Grund keinen Halt bei ihren Kapriolen finden.
Was für ein grosses Glück, wenn man rascheligen Waldboden in der Nähe weiss, der selbst bei diesen Temperaturen noch die ideale Grundlage zum ausgelassenen Toben bietet!

Wir lassen Bilder sprechen....


                      



                      



                                            



                                            



                                            
 



                                            



                                            



                                            



11.3.2018

Unverhofft kommt oft!

Ein verregnetes Wochenende war vorausgesagt, doch manchmal kommt es anders als man denkt...
Spontan hatten Uli, Flo und Alexandra einen Sonntagsbesuch angesagt und siehe da:
auch das Wetter hatte ein Einsehen!
Sehr zur Freude von Kunterbunt und Imagine, die seit einer Woche keinen Wald mehr gesehen hatten und zur Höchstform aufliefen,
Kunterbunt war geradezu ausser Rand und Band und testete mehrfach die Schwerkraft an...
Seit die beiden "weidefest" sind und jeden Tag gemeinsam auf die Wiese gehen beschränkt unser Foal Eventing sich auf die Wochenenden.
Umso schöner, wenn man dann genügend Helferein zur Hand hat, um mit beiden Fohlenstuten gemeinsam loszuziehen.
Einmal mehr war es ein grosses Vergnügen für alle Beteiligten!   


                                         



                                         



                                         



                                         



                                                             

30.3.2018
 

Fohlenfrühling!

Fünf Fohlen tummeln sich bereits in der Herde, aus Kunterbunt und Imagine sind echte "Kerle" geworden, die sich mittlerweile in wüsten Raufereien austoben und ihr junges Hengstdasein entdecken. Ein sonniger Karfreitag, und es gibt nichts schöneres als den Fohlen beim Toben zuzusehen!


                



                                                     



                                                 


6.5.2018

Wieder ist es Stall Klimke, der uns unverhofft Besuch aus Kanada beschert und damit reichlich fleissige Helfer, um gleich mit drei Mutterstuten auf einmal ein ausgiebiges Foal Eventing im Wald zu feiern. Kunterbunt liefert Stunts, wie ich sie nie zuvor bei einem Fohlen so ins Bild setzen konnte - herrlich!
Und ich hatte gedacht, der Bub sei mit seinen drei Monaten dem Foal Eventing-Alter bereits entwachsen, doch das Gegenteil ist der Fall. Mit drei Hengstfohlen gleichzeitg im Wald unterwegs sprang der Funke so richtig über!


                                                   


                                                   


                                                   


                                                   


                                                   






 


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